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Effizienz.

Wirtschaftlichkeit.

Leistung ist noch immer entscheidend. Wenn sie effizient eingesetzt wird.

Durch die enger werdenden Zeitfenster bei der Ernte spielt die Steigerung der Leistung auch bei der neuen Generation der Mähdrescher weiterhin eine wichtige Rolle.

Für den Landwirt steht im Vordergrund, durch eine optimale Ernte Ernteverluste zu vermeiden und Qualitäten abzusichern. Für den Lohnunternehmer ist zusätzlich die Schlagkraft seiner Maschine folglich auch eine Frage der Kundenbindung.

Eine Maschine, die von Lohnunternehmern und landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt wird, muss aber vor allem ihr Geld verdienen. Neben der Leistungsfähigkeit der Maschine ist vor allem die Wirtschaftlichkeit entscheidend. Bei der Ernte muss das Verhältnis zum Kraftstoffverbrauch stimmen. Wenn die Leistung um 10 % steigt und der Kraftstoffverbrauch um 10 % sinkt, ist der Gewinn an Effizienz enorm. Und die Dieselpreise spielen dabei eine zunehmend große Rolle.

Die CLAAS Lösung. Effizienz verbessern.

 

Mehr Leistung

+25 %
APS SYNFLOW WALKER *

+10 %
APS SYNFLOW HYBRID *

 

* im Vergleich zum Vorgängermodell

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Motorleistung

LEXION 6900-5300
373 KW / 507 PS – 230 KW – 313 PS

LEXION 8900 – 7400
581 KW / 790 PS – 300 KW / 408 PS

Bis zu 10% weniger Kraftstoffverbrauch

Mit dem neuen LEXION führt CLAAS das System DYNAMIC POWER auch beim Mähdrescher ein. Dahinter verbirgt sich eine leistungsbasierte Kennliniensteuerung des Motors. Je nach Last und Leistungsanforderung schaltet die Maschine automatisch immer in die Kennlinie, in der der Motor unter den aktuellen Bedingungen am effektivsten arbeitet. Eine Maschine mit DYNAMIC POWER verbraucht unter identischen Bedingungen nachweislich 10 % weniger Kraftstoff als eine Maschine, die nicht mit dem System ausgestattet ist.

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Durchsatzleistung.

Fast 44 Tonnen pro Stunde mit 6 Schüttlern.

Mit einer neuen LEXION Schüttlermaschine steigern Sie den Durchsatz um 25% im Vergleich zum Vorgängermodell. Und das bei bester Strohqualität. Beim „profi“-Rekord auf Rügen hat der LEXION 6900 die ganze Stärke seines neuen Gesamtkonzepts bewiesen. Die Maschine mit dem innovativen Dreschwerk APS SYNFLOW WALKER hat dabei sogar alle Erwartungen übertroffen:

  • 34,5 Hektar Winterweizen, Erntemenge gesamt: 349,8 t
  • Durchsatzleistung 43,7 t/h – trotz 20% Restfeuchte bei Arbeitsbeginn
  • Dieselverbrauch 1,55 l/t, 15,7 h/a
  • Verlustrate 0,8% – 1%

Strohqualität.

Zum perfekten Konzept eines Mähdreschers gehört auch eine hohe Strohqualität.
Die CLAAS Lösung. Geradliniger Durchfluss, weniger mechanische Beanspruchung.

Im neuen Dreschsystem nimmt das Stroh den kürzesten Weg durch das Dreschwerk. Das Erntegut läuft mit relativ flachen Übergängen und ohne unnötige Änderungen von Geschwindigkeit und Fließrichtung durch den Mähdrescher. Die CLAAS Ingenieure führen das Stroh konsequent unter den Trommeln hindurch.

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Vorbeschleunigertrommel

CLAAS hat bereits Anfang der neunziger Jahre festgestellt, dass das herkömmliche Dreschsystem an seine Grenzen stößt. Die Druschleistung lässt sich rein physikalisch nur erhöhen, wenn das Erntegut durch eine weitere Trommel vorbeschleunigt wird.

Dreschtrommel

Die Dreschtrommel hat beim neuen LEXION einen Durchmesser von 755 mm. Die Vergößerung um 26 % sorgt für einen geradlinigeren Durchfluss, weil die Übergänge zwischen den Trommeln flacher werden.

Abscheidetrommel

Abscheidetrommeln sind bei Schüttlermaschinen nichts Ungewöhnliches. Nach intensiven Testversuchen geht CLAAS aber einen eigenen Weg. Die vier Trommeln des Dreschwerks laufen immer synchron. Damit wird der Durchfluss deutlich gleichmäßiger und das Stroh geschont.

CLAAS APS SYNFLOW WALKER Dreschwerk

Je mehr Langstroh, desto höher die Qualität.

Ergebnisse der Strohqualitätsmessung.

LEXION 6800 mit hohem Langstrohanteil.



11%

mehr nutzbare Strohmenge
im Vergleich zu Mitbewerber 2

 

Messtechnik.

Gleiche Testbedingungen für alle Maschinen, in Zusammenarbeit mit der FH Osnabrück.

  • Es wird eine identische Stoppelhöhe von 10 cm eingehalten
  • Die Durchsatzleistung ist immer dieselbe
  • Die Fahrspuren werden gewechselt, um Bestands- und Bodenschwankungen für alle Kandiaten zu vereinheitlichen
  • Die Spreu wird auf die gesamte Arbeitsbreite verteilt und dadurch bei der Gewichtsmessung nicht berücksichtigt

Vergleichbarkeit.

Bestimmung der nutzbaren Strohmenge.

Pro Maschine wurde innerhalb der Messtrecke die gleiche Schwadlänge abgemessen und mit der Rundballenpresse gepresst. Die Gewichte aller Ballen pro Maschine und Schwad werden direkt im Feld mit der mobilen Waage ermittelt.

 

Visueller Vergleich.

45 g Stroh aus dem Schwad auf einer schwarzen Fläche zur visuellen Beurteilung. Fraktionierung der Anteile durch ein Kaskadensieb.

LEXION 6800

Hoher Langstrohanteil (Strohfasern größer als 25 mm) von 53%.

Mitbewerber 1

Die Kurzstrohanteile nehmen zu, der Langstrohanteil liegt bei 47%.

Mitbewerber 2

Hoher Kurzstroh- und Kaff-Anteil bei nur 44% Langstroh.

Präzision.

Strohmanagement.

Exakte Häckselstrohverteilung ist ein zentrales Element im Ackerbau.

Viele Untersuchungen verweisen auf die hohe Bedeutung des optimalen Strohmanagements. Das betrifft an erster Stelle die Häckselstrohverteilung durch den Mähdrescher. Er sollte das Stroh möglichst kurz häckseln und inklusive der Spreu gleichmäßig über die volle Arbeitsbreite des Schneidwerkes verteilen. Fehler, die bei der Häckselstrohverteilung entstehen, lassen sich durch die nachfolgende Bodenbearbeitung nur schwer korrigieren.

Dass sich auch der Feuchtegehalt des Strohs im Verlauf eines Druschtages permanent ändert, ist eine weitere Erschwernis. Dies zu erkennen und den Häcksler dementsprechend zu verstellen, ist für den Fahrer schwierig.

Die CLAAS Lösung.

Das neue CEMOS AUTO CHOPPING im LEXION erfasst permanent die Veränderungen der Strohbeschaffenheit und regelt automatisch die Positionen von Gegenschneide und Reibleiste im Strohhäcksler. Das Ergebnis ist die Sicherheit, das Stroh auch unabhängig von seiner Beschaffenheit optimal zu verteilen.

Automatische Wurfrichtungsanpassung

Das gehäckselte Stroh und die Spreu werden auf die gesamte Arbeitsbreite verteilt. Mithilfe von zwei Sensoren wird dabei die Wurfrichtung des Häckselguts automatisch den Geländebedingungen angepasst und auch am Hang oder bei Seitenwind gleichmäßig verteilt.

CEMOS AUTO CHOPPING

Ein Sensor im Schrägförderer misst die Strohfeuchte. Die Gutschichtdicke im Schrägförderer dient ebenfalls als Eingangssignal für den Automaten. Darauf aufbauend werden die Häckslereinstellungen kontinuierlich an die Strohbeschaffenheit angepasst. Auf einer Teilfläche mit höherer Strohfeuchte wird dann aggressiver gehäckselt.

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Automatisch dokumentieren.

Gezielte Vernetzung mit anderen digitalen Systemen.

Im neuen Zeitalter der Digitalisierung produziert auch ein Mähdrescher im Zuge der Erntearbeiten zahlreiche Daten.

Wertvoll wird dieses Datenmaterial bei seiner weiteren Verarbeitung. So lässt es sich nicht nur für die digitale Dokumentation und Analyse aller durchgeführten Arbeiten, sondern auch für die Optimierung zukünftiger Maßnahmen nutzen. Das schafft zusätzliches Potenzial, um die Produktivität ganzer Verfahrensketten zu verbessern.

Bei den Mähdreschern von CLAAS findet die digitale Vernetzung mit maschinen-externen Systemen über TELEMATICS statt. Für die Datennutzung gibt es hier drei Stufen.

TELEMATICS ist auch die Basis für weitere Anwendungen wie z. B. FLEET VIEW. Sie vernetzt den Mähdrescher mit den Abfuhrgespannen seiner Erntekette. Das ermöglicht die Reduzierung von Stillstandszeiten der Mähdrescher und entlastet die Fahrer der Getreidetransportfahrzeuge.

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Level 1

Anonymisierte Daten über Maschinenzustände

Anonymisierte Maschinendaten

  • Aus den Leistungsprofilen werden neue Erkenntnisse für die Konstruktion der nächsten Maschinengeneration gewonnen

Level 2

Servicerelevante Daten, für die Werkstatt

Servicerelevante Maschinendaten

  • Remote Service erkennt Fehlfunktionen und sendet Informationen an den Servicepartner
  • Servicepartner können ihren Kunden auf Wunsch einen proaktiven Service anbieten
  • Reduktion von Ausfallzeiten, Reparatur- und Wartungskosten

Level 3

Alle Daten, für den landwirtschaftlichen Betrieb

Personalisierte Daten

  • Sämtliche Arbeitsdaten, Fahrspuren und Ertragsdaten des Mähdreschers können nur im obersten Level und nur durch den Landwirt oder Lohnunternehmer abgerufen werden
  • Basis für die Dokumentation, Analyse und Planung in einem Farmmanagement-Programm wie z. B. 365FarmNet
  • u. a. Ertragsdaten als Grundlage für Applikationskarten zur teilflächenspezifischen Aussaat und Düngung

Kornqualität.

Drei Mähdrescher. Ein Feld. Ein Vergleich.

Wie bewältigt der neue LEXION empfindliche Premiumkulturen wie Sojabohnen als Saatgut? Sehen Sie, wie sich die neuen LEXION in einem Side-by-Side-Vergleich bewähren.

Seite an Seite.

Um die Kornqualität zu testen, beauftragte CLAAS ein unabhängiges Labor mit der Analyse von Getreideproben aus einem Kopf-an-Kopf-Vergleich von Maschinen der Klasse 8 zwischen dem CLAAS LEXION 8600, John Deere S780 und Case IH 8250.

Die Mähdrescher wurden am gleichen Tag bei gleichem Klima und gleichen Erntebedingungen auf dem gleichen Feld eingesetzt. Von jedem Mähdrescher wurden mehrere Getreideproben pro Sorte genommen, verpackt und an die Illinois Crop Improvement Association, Inc. zur Analyse von Bruchkorn, Rissen und Keimfähigkeit geschickt.

 

Ergebnisse Kornqualität.

Bruchkorn

Der Vorteil des LEXION besteht darin, dass alle Komponenten des Mähdreschers unabhängig voneinander eingestellt werden können, um den Bruchkornanteil zu verringern, ohne die Kornverluste zu erhöhen.

Beschädigte Hüllen

Anteil von Bohnen mit Schäden an der Hülle - Mit dem Einweichtest wurde der Prozentsatz der beschädigten Hüllen aus einer bestimmten Anzahl von Samen berechnet. Alle Mähdrescher wiesen im Durchschnitt zwischen 4% und 5,3% beschädigte Hüllen auf, alle innerhalb des zulässigen Bereichs.

Keimfähigkeit

Ein geringerer Anteil beschädigter Hüllen führt zu einer höheren Keimfähigkeit, was besonders bei der Saatguterzeugung von entscheidender Bedeutung ist. Der LEXION, John Deere und Case IH erzeugen alle produzierten Getreideproben mit einer Keimfähigkeit von 98% oder besser, wobei der CLAAS Mähdrescher die Proben mit der höchsten Keimfähigkeit von allen 3 liefert.

 

Steigern sie ihre Produktivität ohne Kompromisse in der Kornqualität.

Während die Unterschiede bei Bruchkorn und Rissen zwischen den drei verschiedenen Maschinen vergleichbar waren, produzierte der LEXION 8600 tatsächlich weniger beschädigte Hüllen und höhere Keimfähigkeit als die Konkurrenzmaschinen, so die Stichprobentests, die von der Illinois Crop Improvement Association, Inc. durchgeführt wurden. Der LEXION war in der Lage, qualitativ hochwertige Getreideproben zu liefern und gleichzeitig die Getreideverluste unter einem Prozent zu halten, was beweist, dass man nicht auf Leistung verzichten muss, um eine erstklassige Getreidequalität zu erreichen.

Komfort.

Fahrerentlastung.

Die Unterstützung der Leistungsfähigkeit des Fahrers wurde bisher unterschätzt.

Der Fahrer ist der Schlüssel zur Leistungsfähigkeit jeder Erntemaschine. Seine Erfahrung, Geschick und Können entscheiden über den Erfolg des Einsatzes. Gestiegenes Leistungspotenzial der Technik bedeutet auch höhere Ansprüche an den Bediener. So sind bei einem modernen Mähdrescher bis zu 50 Einstellgrößen zu beherrschen, um das Optimum zu erzielen. Parallel müssen bis zu 12 Bewertungsgrößen idealerweise gleichzeitig überwacht und bewertet werden. Eine Aufgabe, die von den meisten über einen langen Arbeitstag nicht gemeistert werden kann. Damit ein modernes Mähdruschsystem trotzdem optimal genutzt und ausgelastet werden kann, bedarf es intelligenter Fahrerassistenzsysteme.

Die CLAAS Lösung. Intelligente Systeme.

CLAAS Mähdrescher bieten dem Fahrer eine Vielzahl von Assistenten für den täglichen Einsatz. Je nach Anwendungsfall, Anforderung und Auslastung können die Systeme ausgewählt und zusammengestellt werden. Angefangen bei der Lenkung kann zwischen einem satellitengestützten oder optischen Lenkautomaten gewählt werden. Beim neuen LEXION kommt für die optische Spurführung der neue FIELD SCANNER zum Einsatz. Er bietet dem Fahrer eine einfache Lösung, um exakt der Bestandskante zu folgen.

 

CRUISE PILOT

  • Steigert die Durchsatzleistung um bis zu 10%
  • Misst die Schichtdicke im Einzugskanal, die Motorauslastung und die Verluste
  • Regelt in allen Bedingungen bis an die max. Fahrgeschwindigkeit

CEMOS AUTOMATIC

  • Nimmt dem Fahrer die Wahl der richtigen Einstellparameter ab
  • Steigert die Durchsatzleistung um weitere 10%
  • Hochgenaue Sensoren ermitteln permanent den Ist-Zustand
  • Künstliche Intelligenz nimmt optimale Einstellungen vor
  • Dreschwerk, Abscheidung, Reinigung und der Strohhäcksler werden laufend am Optimum gehalten
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CEMOS DIALOG

  • Hilft die richtige Einstellung aller Komponenten zu finden
  • Dialogbasierte Menüs helfen die richtigen Dinge an der richtigen Stelle zu justieren
  • Leitet über die ganze Kampagne durch alle Problemstellungen
  • Trainiert für zukünftige Einsätze durch geführte Optimierung aller Komponenten

Fruchtartenanpassung aus der Kabine.

Extreme Wetterlagennehmen zu.

Wie stark die Landwirtschaft von Wetter und Klima abhängt, haben z. B. die Wetterkapriolen der letzten drei Jahre in Deutschland besonders deutlich gezeigt. Zunächst das niederschlagsreiche Jahr 2017: In vielen Regionen standen die Pflanzen schon erntereif auf dem Acker, aber die Mähdrescher mussten regenbedingt noch lange in der Halle bleiben. Auch nach dem verzögerten Erntestart führte die unbeständige Witterung immer wieder zu Ernteunterbrechungen. Um Ertragseinbußen, Qualitätsverluste sowie Trocknungskosten zu minimieren, kam es unter diesen Bedingungen vor allem auf die Schlagkraft des Mähdreschers an. Zugleich wurden Lagergetreide und Zwiewuchs zu besonderen Herausforderungen. Auch die Befahrbarkeit der Flächen war durch die wiederkehrenden Niederschläge empfindlich beeinträchtigt.

Ganz anders dann der Sommer 2018: Mit einer der längsten Hitzeperioden sowie einer der größten Trockenzeiten ist er in die Klimageschichte eingegangen. Und auch im Jahr 2019 sorgten stabile Hochdruckgebiete für lang anhaltende, extrem hohe Temperaturen und Trockenheit.

Wie das Erntewetter in den nächsten Jahren wird, ist naturgemäß nicht vorherzusehen. Vermutlich ist aber weiterhin sowohl mit Hitzeperioden wie auch mit langanhaltenden Regenphasen zu rechnen. Für den Mähdrescher der Zukunft bedeutet das, dass er auch bei schwierigen Wetterlagen, egal ob feucht oder trocken, in der Lage sein muss, sein volles Leistungspotenzial auszuspielen.

 

Die CLAAS Lösung. Gut gerüstet auch für Trockenheit.

Für extrem trockene Ernteverhältnisse ist der neue LEXION ebenfalls gut gerüstet. Getreidekörner, die sich schlechter aus dem Ährenstand bzw. von ihren Grannen oder Spelzen lösen, sind dank langer Reibwege und großer Dreschkorbflächen im APS SYNFLOW Dreschwerk kein Problem. Vorkorbklappen, eine große Hauptkorbfläche und hohe Gutgeschwindigkeiten sorgen für einen intensiven und trotzdem schonenden Drusch. Mit einer schwenkbaren Dreschkorbleiste und einer dritten Hauptkorbklappe stehen dem LEXION Fahrer außerdem zwei neue Werkzeuge zur Verfügung, um die Maschine bei besonders schwer dreschbaren Früchten noch flexibler einzustellen.

Die CLAAS Lösung. Gut gerüstet auch für Feuchtigkeit.

Um die Ernte in niederschlagsreichen Jahren termingerecht einzubringen, stehen mit den Hybrid- und Schüttlermodellen des neuen LEXION 10 bzw. 25 % mehr Schlagkraft zum Einsatz bereit. Größere Rotoren bei den Hybriden bzw. die Kombination aus Beschleunigerdreschwerk und Abscheidetrommel bei den Schüttlern sorgen auch unter feuchten Strohbedingungen für hohe Abscheideleistungen und geringe Verluste. Um Bodenschadverdichtungen zu minimieren, können die Maschinen mit Allradantrieb, großvolumigen Bereifungen – auch auf der Hinterachse – bzw. TERRA TRAC Laufwerken ausgerüstet werden.

Um den Reibweg im Dresch- und Abscheidebereich flexibel auch an feuchte Bedingungen anzupassen, kann der Fahrer die Vor- und Dreschkorbklappe manuell von außen zuschalten. Mit hydraulischer Verstellung kann die Dreschkorbklappe aus der Kabine heraus bedient werden und ist in CEMOS AUTO THRESHING integriert.

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Zuverlässigkeit.

Test und Entwicklung.

Zuverlässigkeit sichert die Produktivität des Mähdreschers.

Die Zuverlässigkeit spielt bei den heutigen Erntemaschinen eine besonders wichtige Rolle. Zuverlässigkeit bedeutet gemeinhin, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Fehlern gering ist. Bereits kleine Fehler können bei einem Mähdrescher enorme Auswirkungen haben, wenn es sogar zu Ausfallzeiten kommt. Dann steht nicht nur die Maschine, sondern u. U. auch die komplette Abfuhrkette und Aufbereitungstechnik still.

Es sind nicht allein die Maschinenkosten, die dann zu Buche schlagen. Viel mehr ins Konto schlägt, wenn die Ernteerlöse von mehreren tausend Euro in Gefahr geraten. Verstärkt wird dies tendenziell durch das weiter steigende Leistungspotenzial der Technik: Wenn dort, wo früher zwei Mähdrescher gearbeitet haben, heute nur noch einer mit der doppelten Druschleistung unterwegs ist, verdoppeln sich die Ausfallkosten.

Dies fällt umso stärker ins Gewicht, als die Erntezeitfenster wetterbedingt eher kürzer denn länger werden. Die Anforderung, dass eine Erntemaschine vom ersten bis zum letzen Tag der Ernte zuverlässig arbeiten soll, muss deshalb auch der Mähdrescher zukünftig mehr denn je erfüllen.

Die CLAAS Lösung. Einsatzsicherheit von Anfang an.


Einsatzsicherheits- und Zuverlässigkeitsprozess

Technik

Neues Antriebskonzept mit direkterer Kraftübertragung, hydraulisch betätigten Trockenkupplungen, verstärkten Variatoren, Zentralschmiersystem, vereinheitlichten Riemenspannern und einer gleichmäßigeren Kühlung.

Testszenario

Einzigartiges Testszenario mit zahlreichen Vorserien-Modellen. Ein neues Test- und Versuchsgelände ermöglicht, Maschinen und Komponenten schon während der Entwicklung intensiv zu testen.

Ferndiagnose

Der Remote Service erkennt Fehlfunktionen und sendet alle Informationen auf Wunsch automatisch an Ihren Servicepartner.

Service

Das CLAAS Servicenetz erreicht Maximalwerte in der Kundenbewertung.

Prüfung auf Herz und Nieren schon bei der Entwicklung.

2019 hat CLAAS in Harsewinkel ein neues Test- und Versuchsgelände in Betrieb genommen. Die hochmodernen Anlagen helfen den Ingenieuren, schon während der Entwicklung neuer Maschinen frühzeitig Schwachstellen zu finden.


Maximale Zuverlässigkeit von Anfang an.

Der neue LEXION ist noch jung und blickt doch auf eine große Felderfahrung zurück. Noch nie wurde ein neuer CLAAS Mähdrescher international so intensiv bis ins Detail getestet. Der neue LEXION steht für Einsatzsicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Anfang an. Seine Einsatzsicherheit beruht auf mehreren Säulen:

  • Getestete Sicherheit: 160 Vorserien-Modelle wurden weltweit unter allen wichtigen Bedingungen getestet
  • Optimiertes Antriebskonzept: Direktere Kraftübertragung, hydraulisch betätigte Trockenkupplungen, vereinheitlichte Riemenspanner
  • Automatische Ferndiagnose und Wartungsplanung: Der Remote Service erkennt Fehlfunktionen und sendet alle Informationen auf Wunsch automatisch an Ihren Servicepartner
  • Bester Service: Das CLAAS Servicenetz erreicht Maximalwerte in der Kundenbewertung

Werterhalt.

Der Werterhalt des Mähdreschers ist ein wichtiger Beitrag zur Rentabilität im Anbau von Mähdrusch-Fruchtarten.

Vor allem bei geringen bis mittleren jährlichen Auslastungen (ha pro Jahr) spielt die Abschreibung im Bereich der Fixkosten der Mähdruschtechnik eine zentrale Rolle – dieser Effekt wird durch die derzeit niedrigen Zinssätze noch verstärkt.

Um die Kosten für die Arbeitserledigung weiter niedrig zu halten, ist ein hoher Maschinenrestwert vorteilhaft. Der Fixkostenanteil an den Gesamtkosten der Arbeitserledigung pro Hektar beträgt je nach Auslastung und Effizienz der Maschine bis zu einem Drittel der Gesamtkosten.